Mittwoch, 9. April 2014

Die Kokosnuss

Vielleicht ist euch schon aufgefallen, dass ich häufig Kokosöl oder Kokosraspeln oder Kokosmilch in den Rezepten verwende. Das liegt zum einen daran das ich das Aroma und den Geschmack von Kokosnuss wirklich liebe und zum anderen aber daran das die Kokosnuss und ihr Kokosöl sehr gesund sind. 








Sie regt den Stoffwechsel an, hilft beim Abnehmen, wirkt gegen Bakterien und Pilze, kämpft gegen Krebszellen und hat keinen Einfluss auf den Cholesterinspiegel. Trotz der vielen gesättigten Fettsäuren empfehle ich Kokosöl zu 100%, denn dank dieser kann es sehr hoch erhitzt werden ohne das gesundheitsschädliche Transfettsäuren entstehen. 
Außerdem ist Kokosöl reich an mittelkettigen Fettsäuren, sogenannten MCT Fetten, welche  antibakteriell wirken und nur ungern von unserem Körper als Fett eingelagert werden. 
Ihr Schmelzpunkt ist niedriger als der von langkettigen Fettsäuren. MCT-Fette werden rasch im Darm gespalten und ihre Resorption im Dünndarm geschieht wesentlich einfacher.

Am besten verwendet man ein hochwertiges Bio-Kokosöl aus dem Glas, kalt gepresst und nicht raffiniert, welches bei Zimmertemperatur gelagert werden kann. Benötigt ihr flüssiges Öl kann man das Glas einfach unter warmes Wasser halten. 

Die Kokosmilch ist nicht die Flüssigkeit aus der Kokosnuss, sondern das fettreiche Ergebnis aus dem mit Wasser püriertem und danach ausgepresstem Kokosfruchtfleisch.
Beim Kauf von Kokosmilch achte ich immer darauf das es Kokosmilch aus kontrolliertem ökologischen Anbau ist mit einem hohen Kokosnussanteil (zB. 60%) die ohne Konservierungsstoffe und Verdickungsmittel auskommt.

Kokoswasser ist die fast fettfreie und klare Flüssigkeit im Inneren der Kokosnuss.
Viele Leistungssportler schwören schon auf Kokoswasser, da es sich durch seinen hohen Gehalt an Kalium und Calcium super als Isodrink eignet, der ohne Süßstoffe und künstliche Aromen auskommt. 
Nur Achtung beim Kauf im Supermarkt. Es werden dort meistens Drinks unter der Bezeichnung "Kokoswasser" angeboten, die mit dem echten Kokoswasser nicht viel zu tun haben.Sie bestehen aus Wasser, Kokoswasserkonzentrat und Kokosaroma und sind daher kaum empfehlenswert. Hochwertiges Kokoswasser ist im Naturkosthandel erhältlich. 

Kokosmehl ist glutenfrei, kohlenhydratarm und hat viel mehr Ballaststoffe ( 40%) als herkömmliches Weizenmehl (4%). Natürlich ist es fettreicher, aber dennoch gesünder als die heute übliche Kohlenhydratmast aus Weizenmehl und Zucker. 
Man kann immer einen Teil des Mehls mit Kokosmehl ersetzen oder einfach ein wenig Mehl in den morgendlichen Smoothie oder das Müsli geben, um sich mit ausreichend Ballaststoffen lange satt zu halten. 

Heute morgen konnte ich nicht genug von dem leckeren Kokosmüsli "Bircher-Art" bekommen.

Zutaten:

1 Tasse glutenfreie Haferflocken
1 1/2 Tassen Kokos-Reis-Milch (zB. von Provamel)
1 Handvoll Sonnenblumenkerne
1 Handvoll Rosinen
1 Apfel
1 TL Honig
Trauben
1 EL Kokosflocken

Zubereitung: 
am Abend zuvor
Apfel waschen und ganz klein schneiden. Alle Zutaten vermengen und im Kühlschrank über Nacht einweichen.
Am nächsten Morgen mit frischen Trauben garnieren. 


Habt noch eine gute Woche!
Eure Lena ♥





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