Sonntag, 28. Juni 2015

Essen in den Vereinigten Staaten - USA

Es waren so viele Eindrücke ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll...


Am besten zuerst mit der Frage, die mir die meisten vor unserem Urlaub gestellt haben: "Was wirst du mit deiner Glutenunverträglichkeit in diesem Urlaub essen???" und ich hatte selbst etwas Bedenken. Wir hatten ein straffes Programm und mir war klar es bleibt eventuell nicht viel Zeit ständig gesundes Essen für mich zu suchen. ABER ich war im Himmel dank guter Recherche zuvor und WHOLE FOODS, eine Bio-Supermarktkette, die einfach alles hat was das Herz begehrt. Hätten wir zu Hause einen in der Nähe, hätte ich sicherlich ein Problem mit meinem Haushaltskonto.
Ich lasse einfach die Bilder für sich sprechen was das Angebot in Whole Foods betrifft:)


Beim ersten Besuch in New York hätte ich den halben Tag in diesem Laden verbringen können, doch ich wusste von unseren Bekannten das es die Kette auch in Kalifornien gibt und somit waren wir nicht nur einmal bei Whole Foods;)
Es gab in jedem Laden eine Kaffee- und Saftbar, es wurden frische Sandwichs und Bagels zubereitet, ein Antipasti-Buffet und und und. Man konnte sich aber auch einfach sein Müsli am Morgen selbst zusammenstellen und im "Bistro-Bereichs" des Ladens essen. Es war perfekt!

Nicht nur Whole Foods hat mich zufrieden gestellt, auch Ketten wie Jamba Juice und Fresh & Co., Panera Bread versorgen euch in Amerika mit Superfood&Healthy stuff.

Das beste Essen für mich gab es in kleineren Kaffes, wie dem Superfood-Cafe, Goji und dem Rawvolution in Santa Monica, dem Flake in Venice Beach und in meinem absolutes Lieblingscafe in San Diego - dem Shorething.

In New York kann ich das Momofuku für ein aufregendes Dinner empfehlen. Man kann den Köchen bei der Zubereitung der Speisen in die Töpfe schauen und es werden tolle Kombinationen aufgetischt, die ich so vorher noch nie gegessen hatte.

An den Straßenrändern in New York gab es frisches Obst, in LA beim Farmers Market hab ich den Überblick verloren und in San Francisco beim Fisherman´s Wharf war ein kleiner Markt mit regionalen Produkten.


Bei diesen Bildern fragt man sich doch "Wieso sind über 40% der US-Bürger fettleibig?".
Wirklich verwundert war ich bei der Entdeckung, dass der beliebte Eistee gar keinen Zucker enthält und sich jeder den Eistee nach dem Kauf selbst mit Zucker süßt. Auch die Cola sei nicht so süß wie in Deutschland.
Ich glaube das Problem liegt an der ständigen Verfügbarkeit des Essens. Neben all den gesunden Hotspots gab es natürlich auch jede Menge Fast Food Ketten und Restaurants die das typische amerikanische Essen anboten. Mir kam es vor als sei jeder zweite Laden ein "Essens-Laden" und ich glaube das war auch so. Selbst auf dem kleinen Boot in New York mit dem wir zu Ellis Island geschippert sind gab es ein Bordbistro. Die Fahrt dauerte keine 10 Minuten, aber die Verkäuferinnen auf dem Schiff hatten eine Menge zu tun. In den Universal Studios in LA war es am schlimmsten. Ein toller Vergnügungspark für Kinder, aber bis auf Jamba Juice vor dem Eingangsbereich gab es weit und breit kein gesundes Essen. Die Suche nach einem Salat war etwas schwieriger. Leider sah es auch danach aus das es keine Ausnahme beim Familienausflug war, dass die Kinder literweise Limo, Chips und Eiscreme bekamen.
Amerika und vor allem Kalifornien ist sehr gespalten was die Ernährung betrifft. Während die einen am Muscle Beach trainieren und auf KALE (Grünkohl) schwören, rennen die anderen morgens zu Starbucks, mittags zu MC Donalds und abends ins Restaurant, um Fish&Chips zu essen.


Das alles zu sehen und zu erleben war für mich sehr spannend und ich könnte noch viel mehr und detaillierter schreiben, aber ich hoffe ihr habt mit diesem Beitrag mal einen ersten Eindruck und vielleicht sogar ein paar Tipps gewonnen, um bei eurer USA Reise gesund zu essen.


























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